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Wormersdorf

Link zu www.wormersdorf.de

Heimat der „Oldtimer- und Veteranenfreunde“

  Die Geschichte unserer Heimat

Ein malerisches Bild bietet sich dem Oldtimerfreund, der von den Eifelbergen einerseits oder den Höhen des Vorgebirges andererseits in die herrliche Landschaft des südwestlichen Teiles der Kölner Buch fährt. Fruchtbarste Ackerflächen und idyllisch gelegene, von freundlichen Obstgärten umrahmte Ortschaften breiten sich dort aus, wozu auch unsere am Fusse der sanft aufsteigenden Eifelhöhen gelegene Heimatgemeinde Wormersdorf sich zählen darf. Im Hintergrunde ragt unter den verschiedenen Basaltkuppen der Eifel der 316 m über dem Meeresspiegel gelegene Tomberg als treuer Wächter und dauerndes Wahrzeichen über die ganze Gegend hervor. 

Wormersdorf kommt als „Wormerstorp in pago Tustensi“ (im Swistgau) bereits in Urkunden des
9. Jahrhunderts vor. Der Name bedeutet Ort des grossen Wurmes, der dort haust. Zahlreichen Funde beweisen, dass der Ort bereits zur Zeit Karls des Großen bestand. Bei Ausschachtungen stiess man auf einen Brunnen, der teilweise mit Gefäßen, Scherben und Eisengeräten gefüllt war, die dem
9. Jahrhundert angehören und beweisen, dass bereits damals hier eine Siedlung bestand. 

Heute zählt Wormersdorf mit seinen ca. 3.500 Einwohnern zur Stadt Rheinbach. In über 20 Vereinen und Clubs wird die Geselligkeit und das Brauchtum gepflegt. Die Oldtimer- und Veteranenfreunde Wormersdorf tragen hierzu wesentlich bei.

  Die Tomburg 

Wie ein König über die Bergkuppen unserer Heimat emporragend, erhebt sich 500 Meter westlich von Wormersdorf 316 m über dem Meeresspiegel eine mächtige Basaltkuppe, der Tomberg, der infolge seiner Lage und Beschaffenheit eine wichtige Rolle in der Geschichte unserer Heimat spielte.

In richtiger Erkenntnis der strategischen Bedeutung des Tomberges dürften die Römer, als sie vor 2000 Jahren (58 v.Chr.) in unsere rheinische Heimat vordrangen, dort einen Wachtturm gegründet haben, aus dem sich im Laufe der Jahrhunderte die im Mittelalter starke, zeitweise auch gefürchtete Tomburg enwickelte. So erklärt sich auch der Name „Tomburg“, d.h. ein mit einer Befestigung versehener Berg. Auch die in das Mauerwerk eingelassenen römischen Ziegelsteine sowie Teile einer Heizungsanlage lassen auf römischen Ursprung schliessen.

Der letzte Ritter der Tomburg war Friedrich von Sombreff. Er war sehr kriegerich und fortwährend in Fehden verwickelt. Seinen Bruder, den rechtmäßigen Erben von Kerpen, beraubte er dieser Herrschaft. Dazu beunruhigte er die Landstraße und die ganze Umgebung durch seine Raubzüge. Schließlich wurde die Tomburg durch eine List (man drang durch einen unterirdischen Gang in die Burg ein) durch den Herzog von Jülich im
15. Jahrhundert erobert. Seitdem liegt sie in Trümmern. Von der einst so stolzen Burg ragt heute nur noch der Bergfried als stummer Zeuge einer taten- und erinnerungsreichen Zeit in die Lüfte.

 

So kommt man hin:

Wormersdorf liegt ca. 20 Kilometer südwestlich von der Bundesstadt Bonn.

Zu erreichen ist Wormersdorf über die BAB 565 von Bonn, Abfahrt Meckenheim oder von Köln oder Koblenz über
die A 61 Abfahrt Rheinbach. Schon von weitem ist die Ruine der Tomburg  Wegweiser für Gäste von nah und fern.